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UV-Klebstoffe im Vergleich zu herkömmlichen Klebstoffen

Kleben Sie schneller, sauberer und präziser. Entdecken Sie, warum immer mehr Unternehmen auf UV-Klebstoffe umsteigen.

Welche Technologie passt am besten zu Ihrer Anwendung?

UV-Klebstoffe im Vergleich zu herkömmlichen Klebstoffen


Lichtaushärtende Klebstoffe (UV-Klebstoffe) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere in der Elektronik- und Medizintechnik. Durch ihre Fähigkeit, mithilfe von UV- oder sichtbarem Licht in kürzester Zeit auszuhärten, sowie durch ihre saubere und lösungsmittelfreie Verarbeitung stellen sie für zahlreiche Anwendungen eine Alternative dar.

Trotzdem werden in diesen Branchen weiterhin auch andere Klebstofftechnologien häufig eingesetzt, wie etwa Epoxidharzklebstoffe, Cyanoacrylate (Sekundenkleber), Silikone und Hotmelt-Klebstoffe. Jedes dieser Systeme verfügt über spezifische Eigenschaften und Vorteile, die in bestimmten Anwendungen besser geeignet sein können als UV-Klebstoffe.

Letztlich gibt es nicht den „besten“ Klebstoff, sondern immer nur die beste Lösung für eine konkrete Anwendung. Eine sorgfältige Bewertung der Projektanforderungen sowie der Eigenschaften der verfügbaren Klebstofftechnologien führt zu einer effizienten, langlebigen und zuverlässigen Verbindung. Dabei unterstützt Sie Mavom. In diesem Vergleich zeigen wir daher auf, wann der Einsatz eines UV-Klebstoffs sinnvoll ist – und wann nicht. Ein fundiertes Verständnis der verschiedenen Klebstofftechnologien hilft dabei, eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, die exakt auf die jeweiligen Anwendungsanforderungen abgestimmt ist.

 

Mehr erfahren über UV-Klebstoffe?

Jeder Klebeprozess erfordert einen individuellen Ansatz. Durch den Vergleich von UV-Klebstoffen mit traditionellen Technologien erhalten Sie Einblick, welche Lösung wirklich zu Ihrer Produktionsumgebung passt. Möchten Sie wissen, ob UV-Klebstoff für Ihre Anwendung geeignet ist? Dann kontaktieren Sie uns gerne – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Vergleich mit UV-Klebstoffen

Nachfolgend stellen wir einen Vergleich zwischen diesen traditionellen Technologien an: Epoxid, Cyanacrylat, Silikon und Hotmelt-Verfahren.

Eigenschaft

UV-Klebstoffe

Epoxid

Cyanacrylat

Silikon

Hotmelt

1- oder 2-Komponenten

1-Komponente

Sowohl 1- als auch 2-Komponenten

1-Komponente

Sowohl 1- als auch 2-Komponenten

1-Komponente

Aushärtung

Innerhalb von Sekunden mit UV/VIS-Licht

1-Komponente: Aushärtung bei
erhöhter Temperatur.

2-Komponenten: Harz und Härter
werden gemischt.

Aushärtung innerhalb weniger Sekunden durch Reaktion mit der Feuchtigkeit auf dem Substrat

1-Komponente: Reaktion mit Luftfeuchtigkeit

2-Komponenten: Harz und Härter werden gemischt

Abkühlung des Klebstoffs (keine echte Aushärtung, eher Erstarrung)

Erforderliche Ausrüstung

UV-Lichtquelle (richtige Wellenlänge)

Dosierpistole

Keine / meist direkt aus der gelieferten Verpackung verarbeitbar

Dosierpistole

Erhitzte Pistole, um den Klebstoff zu schmelzen

Offene Zeit / Verarbeitungszeit

Keine offene Zeit – „Aktivierung auf Abruf“

1-Komponente: lange offene Zeit.
2-Komponenten: abhängig vom
Typ, der Klebstoff reagiert, sobald
die Komponenten gemischt werden.

Sobald der Klebstoff mit dem Substrat in Kontakt kommt, beginnt die Reaktion an der Kontaktfläche.

1-Komponente: Hautbildungszeit (oft einige Minuten).

2-Komponenten: abhängig vom Typ, der Klebstoff reagiert, sobald die Komponenten gemischt werden.

Offene Zeit ist durch die Abkühlung des Klebstoffs begrenzt

Jeder Klebstoff hat einzigartige Eigenschaften

In dieser Übersicht stellen wir die Merkmale jeder traditionellen Klebtechnologie gegenüber.

Wie funktioniert ein UV-Klebstoff?

UV-Klebstoffe enthalten Photoinitiatoren, die auf UV- oder sichtbares Licht einer bestimmten Wellenlänge reagieren. Sobald das Licht die Klebeschicht erreicht, startet eine chemische Reaktion, die den Klebstoff innerhalb weniger Sekunden vollständig aushärtet.

Vorteile:

  • Keine Wartezeit oder Nachbearbeitung
  • Lösungsmittelfrei und geruchsarm
  • Ideal für präzise Positionierung
  • Bleibt stabil, bis er dem Licht ausgesetzt wird: 100 % Kontrolle über den Prozess

Voraussetzung: Mindestens ein Substrat muss für die verwendete Wellenlänge lichtdurchlässig sein. Wenn beide Materialien undurchsichtig sind, kann das Licht den Klebstoff nicht aktivieren, und die Aushärtung findet nicht statt.

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